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Alevi Toplumu-Alevitische Gemeinde

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Alevitische Gedichten

Ich fragt die gelbe Blume:
Wo bleibst du über Winter?
Sie sagte: Derwisch Baba,
Will untern Staub mich legen.

Ich fragt die gelbe Blume:
Was isst du denn dort unten?
Sie sagte: Derwisch Baba,
Des mächtgen Gottes Segen.

Ich fragt die gelbe Blume:
Warum ist bleich dein Antlitz?
Sie sagte: Derwisch Baba,
Gott fürcht ich allerwegen.

Ich frag die gelbe Blume:
Hast Mutter du und Vater?
Sie sagte: Derwisch Baba,
Die Erde und den Regen.

Ich frag die gelbe Blume:
Warum ist krumm dein Nacken?
Sie sagte: Derwisch Baba,
Ich wandle Gott entgegen.

In den geweihten Kreisen,
Mit lichtgesichtgen Greisen,
Mit silberbärtgen Weisen
Ist auch die Blume Derwisch.
 

Ihr schlafenden Erenler, oben und unten
Eilt mir zu Hilfe, das Leid hält mich fest
An welche Orte, soll ich denn ziehen
Dort wo ich war, das Leid fand mich

Es saß mit mir, und verrichtete das Gebet
Log mich an, und lachte mir ins Gesicht
Wurde zum Sebel, und kam über mich
Zerris mich in Teile, das Leid teilte mich

Wie ein frostiger Wind, der über uns kam
Wie ein Vogel, in den Pranken des Falken
Wie ein Alptraum, in der Morgendämmerung
Schreiend, nahm mich das Leid ein

Ich bin PIR SULTAN ABDAL, mein Herz ist verwundet
Ich kann es keinem sagen, mein Herz ist trauernd
Ich weiß nicht, ob verrückt oder meisternd
In so eine Leidenschaft, ließ mich das Leid
 

Wenn ich ein Sprosser wär und käm
Und fing vor Dir zu singen an -
Wenn ich ein roter Apfel würd,
Dir, Zweig, entsproßt -was sagst du dann?

Wenn du ein roter Apfel wärst,
Aus meinem Zweig zu wachsen kämst-
Wenn ich ein Silberhaken würd',
Dich niederholt'- was sagst du dann?

Wenn du ein Silberhaken wärst
Und mich herabzuholen kämst-
Würd' eine Handvoll Hirse ich,
Weit ausgestreut - was sagst du dann?

Wenn du ein' Handvoll Hirse wärst,
Zu Boden dich zu streuen kämst -
Wenn ich ein schönes Rebhuhn würd'
Und pickt' sie auf - was sagst du dann?

Wenn du ein schönes Rebhuhn wärst,
Sie einzeln aufzupicken kämst -
Wenn ich ein junger Falke würd'
Und raubte dich - was sagst du dann?

Wenn du ein junger Falke wärst,
Zu greifen und zu rauben kämst -
Wenn ich ein Wolkenbruch dann würd',
Der dich versehrt - was sagst du dann?

Wenn du ein Wolkenbruch dann wärst,
Die Flügel mir zu brechen kämst -
Wenn ich ein toller Nordwind würd'
Und dich vertrieb' - was sagst du dann?

Wenn du ein toller Nordwind wärst,
Wenn du mich zu zerstreuen kämst -
Wenn ich ein Kranker würd' und läg'
Auf deinem Weg - was sagst du dann?

Wenn du ein sehr schwer Kranker wärst,
Auf meinem Weg zu liegen kämst -
Wenn ich der Todesengel würd',
Das Herz dir nähm' - was sagst du dann?

Wenn du der Todesengel wärst,
Das Leben mir zu nehmen kämst:
Wär ich bestimmt fürs Paradies
Und trät dort ein - was sagst du dann?

Wenn du fürs Paradies bestimmt,
Und dorthin einzutreten kämst -
Wenn ich den Meister fänd' und wir
Zusammen gehn - was sagst du dann?
 

liebestrunken bin ich meine geliebte
süsslich wandere ich durch die welt
füll mir noch einmal meinen becher bitte
doch hören soll man uns dabei nicht

schon seit jahren weint dieser liebende
doch dein gesicht sah ich noch nicht
meine liebe heb doch diesen schleier
doch hören soll man uns dabei nicht

mein herz ist in sehnsucht meine geliebte
und meine augen sind voller blut aus trauer
meine herz spürt diesen druck liebste
mein zustand ist der schlimmste geliebte

wie das kaputte boot bin ich meine liebe
auf dem heiligen ozean der wahren liebe
komm endlich zu mir, lass uns versinken
doch hören soll man uns dabei nicht

ich heisse MAHZUNI, ich habe es erreicht
eines tages schaffte ich es zu diesem ort
lange dachte ich über die sorgen der welt
aber wer könnte diese last tragen bloß?

meine kranken arme brach ich mir dabei
und ich sitze dir nun entgegen liebste
bring mich eher um, als über mich zu lachen
doch hören soll man uns dabei nicht
 

Schweig Nachtigall, im Garten herrscht Trauer
Weil du, mein Freund, hier bist und ich fern von dir.
Mein Docht verbrannt, mein Wachs ist weggeschmolzen.
Freund dein Leid entflammt in mir.

Ich als Fluss, der sich im Meer verloren hat.
Ich als Rose, vor der Zeit erblüht und verwelkt.
Ich als kalte Asche - das Feuer ist lange erloschen.
Freund dein Leid entflammt in mir.

Was sie mir angetan haben, du wirst es erfahren,
Durch die Vergegenwärtigung der Märtyrer verschließt du meine Wunden
Leidvolle vierzig Jahre der Einsamkeit
Bei Hirschen in der Einöde der Berge
Freund dein Leid entflammt in mir.

Einmal bin ich der ganze Pir Sultan Abdal
Und ein andermal nur noch sein Schatten
Hunger und Durst bedeuten mir nicht mehr.
Mein Leben wurde mir genommen, weil ich mein Volk über alles liebte
Freund dein Leid entflammt in mir.
 



Als ihr vom fernen Lande Jemen reistet,
Habt, Kraniche, ihr Ali nicht gesehen?
Als in der Luft im Reigentanz ihr kreistet,
Habt, Kraniche, ihr Ali nicht gesehen?

Wer kann im Meer die Spur der Fische Wissen?
Ich neigte mich, um Kambers Aug zu küssen.
Den Kranichschrei vernahm ich, herzzerrissen -
Habt, Kraniche, ihr Ali nicht gesehen?

Als Ali einnahm Chaibar wohlverwahrt
Da starb manch Leugner, der auf ihn gestarrt.
Bei Muhammad und Alis Himmelfahrt -
Habt, Kraniche, ihr Ah - nicht gesehen?

Sitzt ihr, dann lasst den Schritt uns weiterlenken,
Kommt her, uns soll des Kauthars Quellwein tränken
Um Alis willen wir das Haupt verschenken -
Habt, Kraniche, ihr Ali nicht gesehen?
 

Ich kann als Wandrer durch die Welt nur treiben,
Ich fand ja keinen Freund, es ward schon Abend.
Nach meinem Sinn nur lesen oder schreiben -
Ich fand ja keinen Freund, es ward schon Abend.

Die Hände hab ich vors Gesicht geschlagen,
Die Tränen fliessen stets bei meinen Klagen,
Die Fehler sehe ich, die in mir lagen,
Ich fand ja keinen Freund, es ward schon Abend~

Das Fundament der Welt ist wüst, o Not!
Das Korn ist aufgebraucht, es gibt kein Brot,
Weh diesem Leben, das hingeht zum Tod!
Ich fand ja keinen Freund, es ward schon Abend.

Ich tauche jetzt bis zu des Weitmeers Grunde.
Wer ging, kam nicht zurück, ich suche Kunde.
Derwisch, trug das Flickenkleid manch Stunde -
Ich fand la keinen Freund, es ward schon Abend.
 

Du rinnest zwischen Herzhaut und dem Herzen,
so wie die Tränen von den Lidern rinnen,
und wohnest im Bewusstsein tief im Herzen,
so wie der Geist wohnt in den Körpern drinnen.
Nichts Regungsloses kann sich jemals regen,
wenn du es nicht bewegst, verborgen innen!
 

Ich sah meinen Herrn mit den Augen meines Herzens.
Ich sprach: Wer bist du? Er sagte: Du!
Bei dir hat das Wo kein Wo,
Wo du bist, ist kein Wo.

Die Vorstellungskraft hat keine Vorstellungskraft von dir,
Sodass sie wüsste, wo du bist.
Du bist der, der alles Wo umfasst
Bis hin zum Nichtwo. Wo also bist du?
 

Niemals steigt und niemals sinkt die Sonne,
ohne dass nach dir der Sinn mir stände.
Nie sitz' mit den Leuten ich zu sprechen,
ohne dass mein Wort du wärst am Ende.
Keinen Becher Wasser trink' ich dürstend,
ohne dass dein Bild im Glas ich fände.
Keinen Hauch tu ich, betrübt und fröhlich,
dem sich Dein-Gedenken nicht verbände
 

lass mein herzens schiff versinken in diesem meer der liebe,
doch nur der ozean der liebe weiss die tiefe meines meeres.

doch niemand weiss was meine worte zu bedeuten haben,
ausser der, nur der wahre liebende versteht sie, oder nicht?

die beiden welten, das jetzt und später, haben platz in mir,
doch ich bin es der auf der erde keinen platz fand für sich.

sieh mir in mein gesicht, und lies, die wahre seele aus mir heraus,
doch ich bin es der weder im körper noch in der seele platz findet

sowohl das äussere der liebe als auch der kern dieses herzens bin ich
doch mit all diesen tüchern um mich, finde ich keinen platz zum sein

ich bin der geheime schatz und auch sowohl das offene gold,
doch weder im meer der perlen noch am berg des goldes finde ich platz

ich bin der all umfassende, doch mich nennt man den MENSCH
doch auch als alles geschaffen wurde, fand ich keinen platz

mit den gedanken teile ich diesen raum, und mit dem volk teile ich die zeit
doch wie komisch ist es, weder in diesen raum noch in diese zeit passe ich

den sternen bin ich der peiniger, den engeln bin ich der bote
doch jene die hinter mir reden, ruhet und schweigt über mich

das kleinste erschaffene und die strahlende sonne bin ich
doch diese erklärungen reichen nicht aus um mich zu beschreiben

die sonne bin ich, der mond bin ich, der honig bin ich das süsse bin ich
und jedem wünsche ich die strahlende seele, doch passt sie mir nicht

eigentlich bin ich heute bloss NESIMI von den Haschemiten, Koreschiten
obwohl meine edle abstammung beweiss genug ist, auch in dieser finde ich keinen platz
 

Bruder frag nicht nach unserer Konfession
Wir kennen keine Konfessionen, wir folgen einem "Weg"
Ruft uns nicht in die Gemeinschaft der Scheinheiligkeit
Wir kennen kein Sirup, wir haben volle Kelche

Wir kennen keine Muftis und keine Fetvas
Wir kennen kein Klatsch und Tratsch und keine Hasspredigten
In Bezug auf die "Wahrheit" kennen wir keinen Fehler
Wir haben eine Größe wie Şah-ı Merdan

Erwarte keine "alles weltliche abschwörende" Gottesverehrung von uns
Wir fanden den "Weg der Rettung" lange zuvor
Ehl-i Beyt zu lieben ist unser Zeichen
Glaub' nicht wir hätten ein rechts und ein links (im Sinne von "vom Weg abkommen")

Ey "alles weltliche Abschwörender", verehre nicht die Kopie (einer Schrift) sondern finde die "Wahrheit"
Wir sind Diener des Şah-ı velayet
Von der Stadt der "Wahrheit" führt ein Weg zu uns
Wir kennen nichts anderes, wir haben unseren Ali

Nesimi offenbare nicht die Geheimnisse
Woher soll die unerfahrene Seele das Gesicht der "Wahrheit" kennen
Wer die "Wahrheit" nicht kennt, dem ist Gott nicht nah
An der "Pforte zur Wahrheit" haben wir unsere Hand
 

ist es um das schicksal meines herzen dunkel angetan /
diese seele ist in diesem flammenden dasein trauernd /
denn einen tag schrieb man mir in tausend tränen nieder /

meine seele verbrennt in diesem rosengarten sagt man /
diese sehnsucht ist in meinem namen enthalten sagt man /
meine geliebte, dein geliebter verschwandt sagt man /
denn die meister in schlechtem schrieb man meiner geliebten nieder /

was ist es das uns an der zusammenkunft unserer liebe erwartet /
welche fremden sind es die in den gegenden meiner geliebten ziehen /
all yene anderen sind doch in ihren gegenden und mit gesprächen /
doch ich weiss nicht an welchen ort man uns beide niederschrieb /

wendet sich ein treuer liebender jemals von seiner geliebten ab /
mit dem freund wird auch jener ein freund dessen herz ist lodernd /
denn in das heft der liebe wird man diese geliebten eintragen /
auch mich den letzen liebenden (SÜMMANI) schrieb man an einen rand /
 

oh geliebte, was soll ich ohne dich mit dem leben machen?
was soll ich mit dem geld, gold, ruhm anfangen ohne dich

dein antlitz möchte ich erreichen, um diesen sorgen ein ende zu bereiten
ich bin verrückt nach dir geworden, ein anderes leid kümmert mich nicht

oh liebende, wisset diese welt ist nur mit einer geliebten lebenswert,
doch ich bin fernab von dir, was soll ich mit diesem leben anfangen?

schon viele gebete habe ich erhofft, um dich zu erreichen
doch ich weiss ich erreiche dich nicht, wozu soll ich dann beten?

ich heisse NESIMI und du stahlst mir mein Herz mein Mondgesicht
und heute nacht harre ich aus, den meine klage nützt nicht ...
 

Dem, der ein anvertrautes Kleid getragen,
Glich ich, seit ich in diese Welt geboren.
Nun kam sein Herr und nahm mir‘s aus den Händen -
Ward wie ein Schaf, am dürren Ort verloren.

Der Freund kam, ging vorbei, kehrt mir den Rücken.
Grub Gräben ich - kein Wasser zu erblicken;
Bewacht manch Nest, doch schlüpften keine Küken.
Ward, leeres Nest bewachend, gleich dem Toren.

Vergänglich ist ja dieser Welten Ort,
Der Zeiten Lauf, wer treibt ihn fort und. fort?
Es ließ mich frösteln meines Freundes Wort -
Ich ward wie einer, hoch am Berg erfroren.
 

Ach Herz, warum kennst du nicht meine Lage -
Des Herzens Wunden sind gar viele, viele.
Du nimmst‘s nicht an, was ich für Rat auch sage -
Des Herzens Wunden sind gar viele, viele.

Weht, Locken, nicht den Winden . gegenüber
Der Sprosser klagt den Rosen gegenüber,
Lass mich nicht weinen Fremden gegenüber -
Des Herzens Wunden sind gar viele, viele.

Es steht der Tod vor mir was soll ich machen,
Der Tod genannte Fürst mit blutgem Rachen!
Mir ist‘s zum Weinen nicht und nicht zum Lachen -
Des Herzens - Wunden sind‘ gar viele, viele.

Bin Pir Abdal Sultan, so bin ich nun,
Befehl von Gott kam - was kann ich da tun?
Mein -Schmerz ist viel - doch welchen sag ich nun?
Des Herzens Wunden sind gar viele, viele!
 

Da ich gekommen,. möcht ich etwas fragen:
Warum weicht nicht, ach Yildizdag, dein Nebel?
Ich will mein Herz zu Gottesmännern tragen -
Warum weicht nicht, ach Yildizdag, dein Nebel?

An seinem Fuße heller, roter Stein
Hoch Tibet ihm der Kranichzüge Schrein -
ich weiß nicht, welch ein Unglückshaupt ist sein:
Warum weicht nicht, ach Yildizdag, dein Nebel?

Der Falken und der Kraniche Entzücken,
Zum Sommer geht‘s, es grünt der Berge Rücken.
Die Mädchen sollen sich mit Krokus schmücken -
Warum weicht nicht, ach Yildizdag, dein Nebel?

Im Hag des Fürsten Rosenknospenschimmer,
Dort singen fremde Nachtigallen immer,
Doch hier ist Trennung, als der Tod noch schlimmer -
Warum weicht nicht, ach Yildizdag, dein Nebel?

Ich, Pir Sultan, wenn ich die Berge wäre,
Voll blauer Hyazinthen Garten wäre.
Die Welt ganz Blume und ich Biene wäre
Fänd‘ süßern Honig nicht als Liebchens Zunge!

 

Ich ward zu Bächen die im Strom versprühten,
Zu Rosen ward ich, die zur Unzeit glühten
Zu Asche ich, drin kerne Funken glühten
O Freund, verbrannt, verbrannt von deiner Liebe!

 

Die Taten des blutdürstigen Tyrannen, -
Sie lassen schluchzen mich wie Nachtigallen -
Wenn Steine regengleich auch auf mich fallen -
Ein Daumenschnelln des Freundes schlägt mir Wunden.

 

Am Galgentag sind Freunde rar geworden,
Zehn Schmerzen sind nun fünfzig gar geworden,
Das Todesurteil ist nun klar geworden -
Erschlagen werd ich und werd aufgebunden.

Nicht steigt die Seele in die Himmelshöh -
Befiehlt Gott nicht, fällt milder Regen je?
Die Steine dieses Lands tun mir nicht weh -
Des Freundes Rose konnte mich verwunden.
 

Den ich verlor, suche ich auch, mein ist der Freund: wen geht‘s an?
Bald gehe ich in meinen Hag, Rosen pflück ich: wen geht‘s an?
Bald gehe ich zur Schule hin, höre Lektion ganz für Gott.
Bald gehe ich zur Schenke hin, trinke und trink - wen geht‘s an?

Sagten sie doch - Frömmlergezücht - unerlaubt sei Liebeswein.
Ich füll das Glas, ich leere es, mein ist der Wein: wen geht‘s an?
Ich wählte mir Tadels Gewand, legte es mir um den Leib -
Schlug auch das Glas „Ehre und Ruf" auf einen Stein: wen geht's an?
Nieder wirft sich vor dem Mihrab in der Moschee Frömmlerschar,
Mir ist des Freunds Schwelle Moschee, dort bete ich - wen geht‘s an?
Bald steige ich himmelwärts auf, lenke die Welt ringsumher,
Bald ziehe ich erdenwärts hin, liebe den Freund - wen geht‘s an?
Sagte der Hund - jener Rival - sehr sündig sei's, dass man liebt
Ich liebe doch ihn, den ich lieb - mein sei die Sünd': wen geht's an?
Fragten sie mich: Stehst du dich gut mit deinem Freund, Nesimi?
Gu mag ich stehn, oder auch nicht - mein ist der Freund, wen geht's an?
 

In meinem Herzen kreisen
alle Gedanken um Dich,
Anderes nicht spricht die Zunge
als meine Liebe zu Dir.

Wenn ich nach Osten mich wende,
strahlst Du im Osten mich wende;
Wenn ich nach Westen mich wende,
stehst vor den Augen du mir.

Wenn ich nach oben mich wende,
bist Du noch höher als dies;
Wenn ich nach Unten mich wende,
bist Du das Überall hier.

Du bist, der allem den Ort gibt,
aber Du bist nicht sein Ort;
Du bist in allem das Ganze,
doch nicht vergänglich wie wir.

Du bist mein Herz, mein Gewissen,
bist mein Gedanke, mein Geist,
Du bist der Rhythmus des Atmens;
Du bist der Herzknoten mir.
 


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