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Das Massaker von Sivas

Es gibt Tage in der Geschichte die von manchen als schwarze Tage angesehen werden oder als Geschwüre im Körper der Geschichte. Der 2 Juli 1993 ist ein solcher Tag, dieser Tag hat seinen Platz  in der alevitischen Geschichte durch die unmenschliche Tat der Täter von Sivas, von denen  der grossteil noch unbestraft weiterlebt, eingenommen. Der Tatort war das Hotel Madimak wo 35 Menschen, die an dem Festival zu ehren des großen Volksängers Pir Sultan Abdal zusammen gekommen waren, durch ein barbarisches Vorgehen der Menschen umgebracht worden sind. Jene Menschen die für den Frieden und eine bessere gemeinsame Zukunft zusammen kamen, die das Leben durch ihre Beiträge in Musik, Literatur eigentlich der Kultur und der Kunst an sich, wurden auf bestialische Weise um ihr Leben betrogen. Die, die das „Leben miteinander“ verbessern ihm neu Möglichkeiten aufzeigen wollten, sind Opfer derer geworden die es verhindern wollten. Nach dem sich der Mob der aktiven und passiven Täter vor dem Hotel versammelt hatte und durch fanatische Ausrufe angeheizt wurde begann das Grauen sein wahres Gesicht zu zeigen; es flogen Brandsätze gegen das Hotel, welches aus Holz war, woraufhin dieser begann zu brennen. Die Menschen, die drinnen waren, konnten nicht alle fliehen, da die Masse draußen es auch nicht zuließ und weder die Polizei noch die Feuerwehr kam Ihnen zu Hilfe, da es wahrscheinlich nicht in ihrem Interesse zu sein schien. Jene 35 kamen in diesen Flammen des Hasses ums Leben. Ihnen war es vergönnt worden ihre Ziele zu erreichen. Ihnen war es vergönnt worden zu leben. Ihnen war es vergönnt worden auf diesem Planeten zu sein. Leider können diese 35 auch bis heute nicht in Frieden ruhen, weil die Täter weiterhin auf freiem Fuß sind, da sie bis heute nicht bestraft worden sind. Dieser Ort wird leider auch nicht auf eine gebührliche Art und Weise dargestellt , nämlich als ein Museum welcher jeden Menschen an die unmenschliche Tat die dort begangen wurde erinnert und all jenen die ein ähnliches Motiv haben als Abschreckung dient. Auf der Asche des Hotels und der 35 steht heute ein Kebabhaus, in dem Fleisch verbrannt wird. Ist das die bekannte Ironie des Schicksals oder zeigt das vielmehr den Wert jener 35, die die Behörden oder der Staat Ihnen gegenüber hat. Wir verabscheuen all die Personen die daran teilgenommen haben sei es aktiv oder passiv und verurteilten sie aufs Schärfste. In der Hoffnung das dieses Opfer nicht umsonst war, arbeiten wir daran all die Ziele der 35 zu erreichen denen es nicht  erlaubt wurde sie selber umsetzen zu können.

  

Alevı Toplumu Alevitische Gemeinde ATAG e. V.

Vorstand

01.07.2007

SİVAS KATLİAMINI BİR KEZ DAHA LANETLİYORUZ!

Alevi tarihi katliamlarla dolu. Hz. Ali’nin şehadetinden günümüze kadar Aleviler katliamlara, baskılara ve asimilasyona maruz kalmışlardır.

Ama bu katliamlara rağmen Aleviler inançlarından ve değerlerinden bir nebze olsun ödün vermemişlerdir.

02.07.1993’te Sivas’ta devlet güçlerinin denetiminde yobazlar tarafından gerçekleşen katliam, Alevilik tarihinde ve belleğinde bir dönüm noktası teşkil etmektedir.

Aleviler’in barışçıl ve kardeşçe yaklaşmalarına rağmen 35 canımızın diri diri yakıldıgı otel şu anda Kebapçı lokantası olarak kullanılmaktadır.

Alevi Toplumu Alevitische Gemeinde ATAG e.V. Olarak:

 

-         Derhal Madımak otelinin müze yapılmasını,

-         Sivas katliamında insanlık dışı suç işleyen yobaz katillerin derhal cezalandırılmalarını,

-         Katliamda şehit edilen insanların yakınlarına tazminat ödenmesini talep ediyoruz!

 

Alevi Toplumu Alevitische Gemeinde ATAG e.V.

Yönetim Kurulu

01.07.2007


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